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#BeTheWave adressiert Klimaschutz weltweit

EAD launcht globale Klimaschutz-Kampagne unter Einbindung von Influencern

Klimaschutz geht uns alle an! Nur zusammen können wir die vor uns liegende Klimakrise stoppen. Genauso wie es einen enormen Kraftakt bedeutet, ein global grassierendes Virus aufzuhalten. Braucht es gemeinsame Anstrengungen, um das Pariser Klimaschutzziel – die Begrenzung einer globalen Erderwärmung auf 1,5 Grad – zu erreichen. Das ist jedoch nur zu schaffen, wenn die CO2-Emissionen weltweit zurückgehen und nicht durch den Bau neuer Kohlekraftwerke befeuert werden.

Der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) hat eine Social Media Kampagne gestartet, mit der er diese Herausforderung adressiert. #BeTheWave lautet die Botschaft und fordert junge Aktivisten und Influencer auf, sich in die Social Media Kampagne einzubringen – Worten sollen Taten folgen.

Hierbei unterstreicht die #BeTheWave Kampagne, dass bereits schon kleine Taten eine große Welle auslösen können. Wie beim Crowdfunding zählt jeder noch so kleine Beitrag, mit dem sich ein großes Ziel erreichen lässt. Durch die Beteiligung vieler kann jeden Tag das Emissionskonto entlastet werden. Gleichwohl sind auch die große Emittenten gefragt, deutlich mehr Anstrengungen zu unternehmen. Nur lastet nicht ausschließlich auf ihnen die komplette Verantwortung. Vielmehr können wir durch unsere täglichen persönlichen Entscheidungen mit dem Klimaschutz Ernst machen und diesen aktiv in Taten umsetzen.

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Kleine Taten mit großer Wirkung

Mit einfachen Aktionen zeigen Influencer weltweit, wie sich die Welt ein Stück klimafreundlicher gestalten lässt. Ihre Aktionen verbreiten sie über das Internet und die Sozialen Medien. Vorrangig werden die Posts über Instagram geteilt. Sie sollen zum Mitmachen und Nachahmen anregen. Über den Filter #BeTheWave können Fotos und Videos mit den Followern im Newsfeed oder in Stories geteilt werden.

So bestehen die Challenges in kleinen Aufgaben, die die Influencer selbst vormachen und sie dann an Follower adressieren. Diese kleinen Klima-Challenges schlagen wie ein kleiner Stein im Wasser Wellen. Andere, die die Aktionen aufgreifen, verbreiten sie wiederum an ihre Follower. So entsteht mit jeder neuen Story immer wieder eine weitere Welle, die immer mehr Menschen erreicht und darauf abzielt, einen Wandel herbei zuführen. Damit will der EAD der jungen Generation Gehör verschaffen und ihnen ein Instrument an die Hand geben, sich selbst aktiv für Klimaschutz durch ihr tägliches Handeln einzusetzen.      

Warum Instagram?

Dabei setzt der EAD in seiner Kampagne auf das Medium Instagram, da es bei jungen Menschen sehr beliebt ist und weltweit neue User gewinnt. Zudem nutzen es Jugendliche, die als sozial aktive Millenials bezeichnet werden und Vertreter*innen der sogenannten Generation Z für ihre politische Aktionen sowie als Informationsquelle.

#BeTheWave ist dabei nur eine Aktion, mit der die Europäische Union ihrem Vorhaben Rechnung trägt, sich stärker für den Klimaschutz weltweit einzusetzen. Bis zum Jahr 2050 hat sich die EU vorgenommen, Europa zum ersten klimaneutralen Kontinenten zu machen. Diesen Leitgedanken trägt sie mit der Kampagne auch in neue Kommunikationskanäle. Damit folgt sie dem Trend der Zielgruppe und setzt Anreize, wie konkrete Aktionen auf lokaler Ebene zum Klimaschutz weltweit von ihnen umgesetzt werden können.

Wofür steht der Grüne Deal der EU?

So hat sie verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht, mit denen sie sich in Europa für den Klimaschutz engagiert. Beispielsweise indem sie die CO2-Bilanz der Energiewirtschaft, energieintensiver Branchen und in der Luftfahrt verbessert und sich für den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energie und der Entwicklung von grünen CO2-armen Technologien einsetzt. Damit sollen CO2-Emissionen reduziert werden.

Mit ihrem „Grünen Deal“ zielt die EU darauf ab, diese Aktivitäten noch mehr zu bündeln und zu verstärken. Zielsetzungen des Grünen Deals sind eine verstärkte Reduzierung von Treibhausgasemissionen, die Wiederherstellung der biologischen Vielfalt, der Wandel hin zu einer Kreislaufwirtschaft, der Schutz der Umwelt und verstärkte Investitionen in Forschung sowie das Vorantreiben von Innovationen.

Was den „Grünen Deal“ im Detail ausmacht und wofür er steht, fasst das Video unter folgendem Link zusammen:

https://audiovisual.ec.europa.eu/en/video/I-181464?&lg=OR

Klimaschutz weltweit justieren  

Doch Klimaschutz betrifft längst nicht nur das Territorium der Europäischen Union. Klimaschutz wirkt nur, wenn er auf globaler Ebene erfolgt. Insbesondere kleine Inselstaaten und Entwicklungsländer benötigen hierbei Unterstützung, um ihre Bevölkerung vor den Auswirkungen der Klimakrise zu schützen.

Daher stellt die EU Mittel bereit und geht Wege der Diplomatie. Indem sie bilaterale Abkommen schließt, stärkt sie die Zusammenarbeit mit Nicht-EU Staaten. Damit können grüne Technologien und die Kreislaufwirtschaft auch in anderen Ländern wie beispielsweise Brasilien, Japan, Südkorea und Indien stärker gefördert werden.

UN Entwicklungsziele berücksichtigen

Denn genauso wenig wie Emissionen und klimatische Veränderungen an Grenzen halt machen, kann Klimaschutz an Grenzen stoppen. Aus dem Grund bindet der EAD auch im Rahmen seiner #BeTheWave Kampagne internationale Partner ein. Zu diesen gehören die Vereinten Nationen (UN).

Mit ihrer Agenda 2030 hat die UN 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) festgeschrieben. Diese dienen der Förderung eines nachhaltigen Friedens, dem Wohlstand und dem Schutz unseres Planeten. Seit 2016 wird intensiv an der Armutsbekämpfung und der Reduzierung von Ungleichheiten gearbeitet, die in nationale Entwicklungspläne verankert werden. In diesem Jahr feiert die UN ihr 75-jähriges Bestehen.

Die 17 SDG-Ziele auf einen Blick

17 UN Nachhaltigkeitsziele Grafik: Vereinte Nationen

Fazit – Mit #BeTheWave Klimaschutz weltweit unterstützen

#BeTheWave ist eine Kampagne, um jenen Stimmen Gehör zu verleihen, die sich für einen gerechteren, saubereren und gesünderen Planeten einsetzen. Beiträge zur #BeTheWave Kampagne findet ihr unter dem Instagram-Account @eudiplomacy.


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Dr. Katja Reisswig

Freie Redakteurin und Bloggerin – spezialisiert auf Themen rund um die grüne Wirtschaft mit Fokus auf grüne Lösungen, Unternehmen, Startups, Investments und Events.

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