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Wie können Unternehmen Klimaschutz und Nachhaltigkeit fördern?

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Erste Schritte hin zu einer grünen Wirtschaft

Das Bewusstsein bei Konsumenten wächst, sich über den Konsumhebel stärker für Klimaschutz und Nachhaltigkeit einzusetzen. Damit nimmt die Nachfrage nach grünen Produkten und nachhaltigen Services zu. Im selben Atemzug gewinnen Klimaschutz und Nachhaltigkeit auch innerhalb von Unternehmen an Bedeutung.

Immer mehr Unternehmen erkennen die Bedeutung und sind bereit, vermehrt in Klimaschutz zu investieren. Um ihre Wertschöpfung auf Nachhaltigkeit umzurüsten, durchleuchten sie ihre Prozesse und Lieferantenketten, erstellen Klimabilanzen und Nachhaltigkeitsberichte. Dennoch bleibt viel zu tun, bevor Nachhaltigkeit in die Wertschöpfung aller Unternehmen integriert ist und sie ihre Prozesse verstärkt auf klimafreundliches Agieren umgestellt haben. Erst dann lassen sich CO2-Emissionen weitreichend reduzieren und damit die gesetzten Klimaschutzziele erreichen.  

Grüne Unternehmen und Startups sind Treiber für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Denn so wie die derzeitige Covid-19 Pandemie uns alle betrifft, ist es auch mit der Klimakrise. Nur während auf der einen Seite immer noch bestehende Konsummuster und Herstellungsprozesse zu einer Verschärfung der Klimakrise beitragen, gibt es auf der anderen Seite Unternehmen und Startups, die intensiv an grünen, nachhaltigen Lösungen arbeiten, die sie auf den Markt bringen. Sobald nachhaltige Lösungen weit verbreitete Anwendung finden, werden Emissionen langfristig vermieden.

Hierbei geht es darum, sowohl den CO2-Fußabdruck bei der Herstellung als auch beim Verwenden und Wiederverwerten von Waren und Gütern zu begrenzen. Indem grüne Unternehmen und Startups innovative Lösungen zur Marktreife entwickeln, leisten sie einen aktiven Beitrag für Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Mit diesen tragen sie dazu bei, die Klimakrise zu entschärfen.

Dazu aggregieren sie Ressourcen, setzen Kompetenzen, Expertise, technologisches Know-how ein und aktivieren ihre Netzwerke. Indem sie grüne Lösungen auf den Markt tragen, verschaffen sie Kunden Zugang zu diesen. Dadurch ergänzen sie das bestehende Angebot um nachhaltige Alternativen. Auf die Art tragen sie dazu bei, dass sich klimaschutzrelevante Innovationen verbreiten können und leiten einen Wandel hin zu einer grünen klimaneutralen Wirtschaft ein. Dieser Wandel wird beschleunigt, desto mehr Akteure sich daran beteiligen.   

Grüne Lösungen schaffen Basis für eine gesunde Wirtschaft

Gleichzeitig engagieren sich Unternehmen und Startups selbst für einen aktiven Klimaschutz in ihren Unternehmen. Um die eigenen CO2-Emissionen zu verringern, greifen sie ebenfalls auf grüne Lösungen und klimafreundliche Angebote anderer Unternehmen zurück. Das wiederum fördert die Nachfrage nach solchen Lösungen und somit die Entwicklung von Märkten mit hoher Relevanz für den Klimaschutz. Damit sind sie selbst Treiber nachhaltiger Lösungen und Anwendungen.

Zugleich zeigen sie als Impulsgeber und Pionier Wege auf, wie sich Unternehmen klimafreundlich aufstellen können. Damit demonstrieren sie, wie sich Klimaschutz und Nachhaltigkeit in den Unternehmensalltag integrieren lässt. Aufgrund dieser Vorreiterrolle, die die Unternehmen einnehmen, können sich innovative, grüne Lösungsansätze weiterverbreiten.

Das wiederum hilft mit veralteten Glaubensgrundsätzen aufzuräumen. Denn sie beweisen, dass sich nachhaltiges, klimafreundliches Wirtschaften mit einer modernen Wirtschaftsweise vereinbaren lässt. Schließlich darf ein moderner Lebensstil nicht zu Lasten von Umwelt, Klima und nachfolgenden Generationen gehen. Mit ihren grünen Angeboten und Lösungen schaffen sie die Voraussetzung für eine gesunde, klimafreundliche Wirtschaft.

Reformierter Emissionshandel befördert grüne Innovationen  

Mit der Einsicht nicht länger auf Kosten von Umwelt, Klima und zu Lasten nachfolgender Generationen zu wirtschaften, haben sich die Türen für klimafreundlichere grüne Lösungen längst geöffnet. Das fordert auch die „Fridays for Future“ Bewegung ein, die sich dafür stark macht, Klimaschutz in allen Bereichen des Lebens zu verankern.

Auf diese Forderung gehen immer mehr Regierungen weltweit ein. Sie führen striktere Regelungen ein, um die mit den hohen CO2-Emissionen verbundenen negativen Auswirkungen zu beschränken. Ziel ist eine Dekarbonisierung weiter Teile der Wirtschaft. Wenngleich viele Regelungen Umweltschützern nicht weit genug gehen, sind sie dennoch ein klares Bekenntnis, Klimaschutz und Nachhaltigkeit stärker in Unternehmen und Wirtschaft zu verankern.

Ein Beleg dafür ist die kürzlich beschlossene Reform des deutschen Emissionshandels. Ab 2021 wird es in Deutschland eine feste CO2-Bepreisung für Brennstoffe geben, bei dem der Emissionshandel mit einem fest gelegten CO2-Preis von zunächst 25 Euro pro Tonne erfolgt. Die Reform soll der Energiewende zugutekommen. Denn das über den Emissionshandel vereinnahmte Geld soll in Haushalte und Unternehmen fließen, um für eine Entlastung bei der EEG-Umlage zu sorgen. Weiterhin sind klimafreundliche Anreize für Pendler vorgesehen und sollen höhere CO2-Preise Unternehmen anreizen, mehr CO2-Emissionen einzusparen. Wodurch es attraktiver werden wird, in grüne Technologien und Lösungen zu investieren.

Kann sich Klimaschutz und Nachhaltigkeit für Unternehmen rechnen? 

Nicht nur Endverbraucher und Konsumenten interessieren sich zunehmend für die CO2-Fußabdrücke, die ein Produkt oder Service hinterlässt. Ebenso honorieren immer mehr Geschäftspartner und Investoren nachhaltiges Engagement bzw. setzen es auf die Agenda. Hinzu kommt, dass Bund, Länder und EU im Rahmen ihrer Klimaschutzstrategien umfangreiche Förderprogramme aufgesetzt haben. Mit diesen fördern sie die Entwicklung und Verbreitung grüner Technologien und Innovationen.  

Für Unternehmen und Startups verschafft eine Beteiligung an solchen Projekten die Möglichkeit, nicht nur neues Wissen zu generieren und den Transfer von Technologien zu beschleunigen. Sie können darüber hinaus ihr Unternehmensnetzwerk verbreitern, Zugang zu neuen Märkten gewinnen und Anstoß für den Aufbau neuer Kooperationen erhalten.

Daraus resultieren zahlreiche Vorteile für Unternehmen, die sich aktiv für Klimaschutz und Nachhaltigkeit einsetzen. Folgende Pluspunkte können Unternehmen hier sammeln:

  • Reduzierung eigener CO2-Emissionen und damit Einsparung von Kosten
  • Wahrnehmung als Innovationstreiber und Pionier für grüne Lösungen und damit ebenso sogenannte First-Mover Wettbewerbsvorteile
  • Zugang zur Projektförderungen und Partnernetzwerken
  • Positionierung bei Kunden, Partnern und Investoren als klimafreundliches Unternehmen
  • Erhöhung der Attraktivität als Arbeitgeber bei Fachkräften und Absolventen

Neben all den hier genannten Vorzügen, gibt es einen weiteren. So zeichnen zahlreiche Wettbewerbe nachhaltiges Wirtschaften jährlich aus und würdigen die Preisträger für ihr Engagement für Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Neben Geldpreisen erhalten die Unternehmen viel öffentliche Aufmerksamkeit.

Einige renommierte Nachhaltigkeitspreise in Deutschland sind beispielsweise

Neben diesen gibt es zahlreiche weitere Awards, die regionales Gewicht haben und die Bekanntheit grüner Unternehmen und Startups in ihren Regionen fördern.

Eure Tipps für Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Unternehmen sind gefragt

Doch auch Unternehmen, die nicht Preisträger eines hochdotierten Awards sind, werden für ihr Engagement und bereits kleinere Schritte in Richtung Klimaschutz und Nachhaltigkeit belohnt. Hierbei können sie sich von Partnern unterstützen lassen. Zu diesen gehören beispielsweise Anbieter, wie first climate oder Climate Partner. Sie unterstützen Unternehmen dabei ihre Emissionen in zertifizierten Klimaschutzprojekten auszugleichen.

Weitere Angebote von Unternehmen reichen von der Umstellung der Verpackungsmaterialien auf nachhaltig, der Nachverfolgung von Lieferantenketten, dem Etablieren von Unternehmenspartnerschaften mit NGOs, die sich für Umwelt- und Klimaschutz engagieren, der Nutzung klimafreundlicher Suchmaschinen, wie Ecosia, dem Einsparen von Energie oder der Förderung von klimafreundlichen Mobilitätslösungen.

Klimaschutz-Empfehlungen aus euren Unternehmen

Der Beitrag ist in Kooperation mit SAUBER ENERGIE im Rahmen der Kampagne „365+1 Tage Klimaschutz“ entstanden.

Mit Energie Wälder schützen

SAUBER ENERGIE – 365+1 Tage Klimaschutz

Was können Unternehmen allgemein und Mitarbeitende im Besonderen für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit unternehmen? Wie lassen sich Klimaschutz und Nachhaltigkeit in den Businessalltag integrieren? Diesen Fragen gehen wir im Rahmen der 365+1 Tage Klimaschutz Kampagne auf den Grund. Die Kampagne wurde von dem grünen Energieversorger SAUBER ENERGIE ins Leben gerufen.

Welche Anregungen und Tipps für einen nachhaltigen Businessalltag habt ihr? Welche Lösungen nutzt ihr bereits? Schreibt uns! Wir freuen uns über Empfehlungen und Feedback. Für jeden Tipp pflanzt SAUBER ENERGIE einen Baum.

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Dr. Katja Reisswig

Publizistin, Bloggerin und freie Redakteurin – spezialisiert auf Themen rund um die grüne Wirtschaft mit Fokus auf grüne Lösungen, Unternehmen, Startups, Investments und Events.

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