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Wie Organisationen ihren Stromverbrauch senken und positiven Einfluss auf ihre Energiebilanz nehmen

Klares Nein zur Energieverschwendung

Für immer mehr Unternehmen ist umweltverantwortliches Handeln heute zu einem wichtigen Teil ihrer Unternehmensphilosophie geworden. Damit ist nicht nur das nachhaltige Produkt oder Erzeugnis gemeint, auch das Unternehmen selbst soll umweltfreundlich betrieben werden. Unternehmen reagieren damit auf die globale Nachhaltigkeitsdebatte und auf Kunden, die sich zunehmend für das soziale und ökologische Profil eines Unternehmens interessieren. Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmens-DNA ist somit ein relevanter Erfolgsfaktor.

Hierbei rückt das Thema Energieeffizienz innerhalb von Organisationen immer stärker in den Vordergrund. Viele Unternehmen setzen sich zum Ziel, ihren Einfluss auf den Klimawandel zu reduzieren und ihre persönliche Energiebilanz nachhaltig zu verbessern. Für dieses Vorhaben sind alle Mitarbeiter gemeinsam an Bord zu holen.

Wenn Betriebe ihren Stromverbrauch verstehen, können sie mehr Energie sparen

Möchte eine Organisation seine Energiebilanz verbessern, dann ist der erste Schritt eine fundierte Analyse aller Energieströme im Betrieb. Intelligente Energiemonitore für Unternehmen, wie zum Beispiel der Smappee Pro, überwachen Strom und Solarenergie. Sie liefern wichtige Erkenntnisse, ohne dass das Unternehmen große Investitionen tätigen muss. Die Energiedaten sind in Echtzeit per App oder über ein Online-Dashboard einsehbar – im Gesamtüberblick, aufgeschlüsselt nach einzelnen Betriebsstandorten oder sogar nach einzelnen elektronischen Geräten.

Auf der Basis von verlässlichen Energiedaten können Unternehmen Entscheidungen treffen und Maßnahmen ergreifen, mit denen sie den ökologischen Fußabdruck ihrer Organisation verringern können. Das Unternehmen geht dabei individuellen Fragestellungen auf den Grund. Macht es zum Beispiel Sinn elektrische Geräte auszutauschen oder die Haustechnik zu verbessern? Im nächsten Schritt wird die Senkung des Stromverbrauchs also konkret. Die Anschaffung von elektronischen Geräten mit besserer Energieeffizienz, die Isolierung des Gebäudes, die Installation einer eigenen Solaranlage oder die Optimierung der Klimaanlagen sind Beispiele für entsprechende Maßnahmen.

Außerdem ist es wichtig, die Mitarbeiter in Sachen Energiemanagement aufzuklären und entsprechend zu schulen. Mit Hilfe von Energiemonitoren können Verbrauchsdaten in Echtzeit dargestellt und im Betrieb veröffentlicht werden. Der ansonsten unsichtbare Stromverbrauch wird damit für alle transparent. Auf diese Weise werden die Verhaltensänderungen bei den Mitarbeitern direkt sichtbar und ihr Bewusstsein für Energieeffizienz wird geschärft.

Anwenderbeispiel: Der WWF und Smappee mit globaler Lösung für mehr Energieeffizienz

Der WWF, als eine der größten Naturschutzorganisationen weltweit, ist mit Büros in über 60 Ländern vertreten. Dort arbeitet man für eine Zukunft, in der der Mensch im Einklang mit der Natur lebt und so startete die Organisation im Jahr 2016 das WWF Upfront-Programm, mit dem Ziel die eigenen Büros auf der ganzen Welt energieeffizienter zu machen. Das Upfront-Programm umfasst drei Phasen.

Im ersten Schritt liefert Energie-Monitoring notwendige Einblicke in den Stromverbrauch. Der zweite Schritt besteht in der konkreten Senkung des Verbrauchs. Im dritten Schritt wird geprüft wo es möglich ist Solaranlagen zu installieren, um die Büros nachhaltig mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Erste Erfolge zeigen sich deutlich. Die Büros, die bisher am Upfront-Programm teilnahmen, konnten ihren Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent senken und jährliche Einsparungen in Höhe von mehreren Tausend Dollar erzielen. Außerdem wurden bereits mehr als 25 Solaranlagen neu installiert.

Das Energie-Audit zu Beginn des Programms erfolgte mit Hilfe eines Smappee Energiemonitors. Der WWF entschied sich für Smappee, da die Lösung erschwinglich, leicht zu installieren und einfach zu bedienen ist. Für die Organisation war es wichtig, dass die Mitarbeiter die Erzeugung von Solarstrom und die Energieeffizienz der Büros an mehreren Standorten sowie zentralisiert verfolgen und steuern können. Denn im Rahmen des Programms organisieren einzelne Büros Energieeffizienzwochen, bei denen die Mitarbeiter die gesammelten Energiedaten auswerten und für die Aufstellung von  individuellen Maßnahmen nutzen.

Die Energie-Monitoring-Lösung von Smappee ist weltweit einsetzbar und liefert für jedes Büro mit seinen lokalen Anforderungen eigene Erkenntnisse. So besteht in tropischen Ländern die größte Herausforderung zur Senkung des Energieverbrauchs in der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, die 70 bis 80 Prozent des Gesamtverbrauchs ausmachen kann. Zu den Maßnahmen für mehr Energieeffizienz gehören dort bessere Temperatureinstellungen, Isolierung und effizientere Geräte. So berichtete das WWF-Büro Myanmar, dass sie ihre Mitarbeiter baten die Türen zwischen den Räumen geschlossen zu halten, die Mindesttemperatur im Büro etwas anzuheben und die Klimaanlage morgens später ein- und nachmittags früher auszuschalten. Trotz hoher Temperaturen konnten die Mitarbeiter mit Hilfe dieser einfachen Maßnahmen Energie sparen.

Motivation für Energieeffizienz

Die Naturschutzorganisation hat mittlerweile zwanzig ihrer Büros mit Smappee ausgestattet und weitere Standorte sollen folgen. Das klare Ziel der Organisation ist es langfristig Einsparungen zu erreichen und andere davon zu überzeugen, ihrem Vorbild zu folgen. Daher zeigt das Büro in Brüssel zum Beispiel seine Verbrauchsdaten ganz öffentlich auf einem Bildschirm im Eingang – auch um die Mitarbeiter ständig an die Bedeutung von Energieeinsparungen zu erinnern. So macht Energieeffizienz Spaß und es motiviert zum Weitermachen.

 

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Stefan Grosjean

Co-Founder und CEO von Smappee

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