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Smart Cities im Fokus der E-world Energy & Water 2019

Im Panorama der #E-world 2019: Smart Cities and Climate Solutions

Smart Cities geben eine Antwort auf die Frage nach der Gestaltung urbaner Räume und wie das Leben einer weltweit wachsenden städtischen Bevölkerung bestmöglich organisiert werden kann. Um dieses Main Topic dreht sich die diesjährige E-world energy & water 2019. Es ist Europas größte Fachmesse für die Energiewirtschaft. Sie findet vom 5. bis 7. Februar 2019 in Essen statt.

Mit Hilfe von Smart City Konzepten sollen Städte und Ballungszentren lebenswerter werden. Damit Smart Cities auf festem Fundament stehen und nachhaltig angelegt sind, ist eine intelligente Verknüpfung von Infrastrukturen gefragt. Keine Frage, hier bieten digitale Lösungen zentrale Ansatzpunkte für die Realisierung von Smart Cities.

So können Einzellösungen miteinander verknüpft, neue Services entwickelt und in Form von Anwendungen realisiert werden. Das wiederum schafft Voraussetzungen für neue Einsatzbereiche und Geschäftsfelder, die von bestehenden Unternehmen oder neu gegründeten Start-ups umgesetzt werden. Sie stellen Lösungen für Städte und Ballungszentren bereit, um sie attraktiver, sicherer und komfortabler zu machen.

Intelligente Algorithmen für smarte Technologien

Ganz gleich, ob es hierbei um Mobilitäts-, Energie- oder Gebäudelösungen geht. Durch eine smarte Vernetzung der Bereiche werde nicht nur die Sektorkopplung forciert und mit ihr die Mobilitäts- und Wärmewende. Beispielsweise lassen smarte Mobilitätslösungen den Verkehr naht- und reibungsloser, schadstoff- und emissionsärmer sowie leiser und kontinuierlicher fließen.

Bei einem Smart Building können die verschiedensten Bereiche innerhalb eines Gebäudes und zugleich externe Gebäude miteinander vernetzt werden. Auf die Weise können Smart Buidlings beispielsweise erneuerbare Energien mit Speicherlösungen, effiziente Energiemanagementlösungen und smarte Technologien kombinieren. Smart Meter und Smart Grids tun hier ihr Übriges.

Allen gemein ist, dass sie auf intelligenten Algorithmen basieren. Hier kommen digitale Technologien, wie zum Beispiel Künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning (ML) oder das Internet-der-Dinge (IoT) zum Tragen.  Sie schaffen die Voraussetzung für eine Vernetzung von Energie-, Gebäude- und Verkehrsinfrastruktur.

Durch Einsatz von entsprechender Hard- und Software, Sensortechnik und dem Schnittstellenmanagement lassen sich vielseitige Anwendungen kreieren. Sie legen Grundlagen für neue Produkte und Services, wie beispielsweise Echtzeit-Analysen für Monitoring, Wartung und Betrieb von Anlagen, Gebäuden, Straßen, Schienen, Leitungen und Netzen.

Nur reichen digitale Lösungen und Anwendungen aus, um eine Stadt besonders attraktiv und lebenswert zu machen?

Smart Cities ganzheitlich gedacht

Damit Smart Cities nicht eindimensional, sondern ganzheitlich gedacht werden, braucht es entsprechende Konzepte, die mit klaren Zielstellungen unterlegt sind. Hier sind laut Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) Normen gefragt. Der Verband sieht für Smart Cities Normgebungsbedarf unter anderen, um die Lebensqualität und die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe von Bürger*Innen in Städten zu verbessern. Neben diesem und anderen tangieren Smart Cities die Frage nach Ressourcen und den Möglichkeiten einer auf erneuerbaren Energien und Ressourcen fußenden Versorgung.

Impression von dem 22. Fachkongress Zukunftsenergien im Rahmen der E-world energy & water 2018

Impression von dem 22. Fachkongress Zukunftsenergien im Rahmen der E-world energy & water 2018 Foto: Rainer Schirm

Rahmenprogramm und Kongress-Events auf der #E-world 2019

Mit den vielseitigen Fragen zu energiewirtschaftlichen Themen allgemein, Smart Cities und Climate Solutions im Besonderen befassen sich auch die verschiedenen Events im Rahmen des E-world Kongress Programms.

So startet am Montag, den 4. Februar 2019, das „Führungstreffen Energie: Perspektiven für die Energiewelt von morgen“. An diesem nehmen unter anderem u.a. Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Dr. Jörg Rothermel, Geschäftsführer Energieintensive Industrien Deutschland und Hildegard Müller, Vorstand Netz & Infrastruktur innogy SE teil. Moderiert wird das Event von Benedikt Müller aus der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung.

Am Dienstag, den 5. Februar 2019, lädt die EnergieAgentur.NRW zum „23. Fachkongress Zukunftsenergien“. Hier stehen die Auswirkungen des Megatrends Digitalisierung auf die Energiebranche auf dem Prüfstand. Es geht um das Energysystem der Zukunft, eine treibhausgasneutrale Industrie und Smart Energy Cities. Im Zentrum stehen Chancen und Herausforderungen des Transformationsprozesses. Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Rödl & Partner geht dabei auf „5-Dimensionen der Energiewirtschaft“ ein. Gemeint sind Digitalisierung, Dekarbonisierung, Dezentralisierung, Demografie und Diversifizierung. Dabei spannen sie den Bogen zwischen politischen Vorgaben und begrenzten Ressourcen, um schließlich gangbare Lösungswege aufzuzeigen.

Am Mittwoch, den 6. Februar 2019, stehen mehrere Events auf der Tagesordnung. Die Themenbandbreite reicht von Elektromobilität, neue Geschäftsfelder für Mobilitätsdienstleister, nachhaltige Geschäftsmodelle für erneuerbare Energien, Glasfaserausbau und die Rolle von Stadtwerken und Energieversorgern (EVU).

In einer zweigeteilten englischsprachigen Konferenz, organisiert vom House of Energy Markets & Finance und der Universität Duisburg Essen zum Thema „Energy Market Developments and Implications for Portfolio Management“ I. und II. wird sich u.a. mit den Auswirkungen eines Brexits auf die Energiewirtschaft befasst.

Wer sich für das vollständige E-World Kongress-Programm interessiert, findet die einzelnen Events, Referenten und Möglichkeiten zur Anmeldung HIER.

Speed-Dating bei der E-world 2018 organisiert von Energieloft

Speed-Dating bei der E-world 2018 organisiert von Energieloft Foto: Katja Reisswig

Kooperationen und strategische Partnerschaften gewinnen an Bedeutung

Doch zurück zum Thema Smart Cities. Wie sich zeigt, werden durch sie Sektorengrenzen durchlässig und verschwimmen. Smart Cities bringen ehemals voneinander getrennte Bereiche und Branchen stärker zusammen. Das ruft unterschiedliche Akteure auf den Plan. So sind Akteure der Energiewirtschaft genauso von den Veränderungen betroffen, wie Akteure der Automobil-, IT-, Gebäude-, Immobilien- und Güter produzierenden Industrie. Kaum ein Bereich den die Digitalisierung nicht trifft.

Gleichzeitig bringt sie neue Möglichkeiten und Chancen in Form neuer innovativer Lösungen und Anwendungen hervor. Die sich daraus ergebenden Möglichkeiten bieten Optionen für Partnerschaften. Auf Kooperationen und strategische Partnerschaften fällt ein immer größeres werdendes Gewicht, um Innovationen schnell zur Marktreife und zum Anwender zu bringen.

Einen Austausch zwischen Innovateuren, Startups, etablierten Unternehmen und Investoren organisiert das Innovationsnetzwerk Energieloft mit seinen “Startup und Science Speed-Dating” während der Messe. Bereits zum dritten Mal ist Energieloft mit der Organisation der Speed-Datings beauftragt. In 2018 konnten rund 1000 Speed-Dates vermittelt werden, bei denen Start-ups die Chance nutzen können, um mit Unternehmen und Investoren in Kontakt zu treten, sich auszutauschen und zu vernetzen sowie um gemeinsame Innovationen anzustoßen.

In mehreren acht-Minuten andauernden Gesprächsrunden können so wertvolle Kontakte geknüpft werden. Dieses Jahr haben auch Wissenschaftler*Innen aus Universitäten und Forschungseinrichtungen die Chance, sich mit Start-ups, Unternehmen und Investoren zu verbinden, um sie für ihre Projekte zu begeistern.

Wer noch am “E-world Startup und Science Speed-Dating” teilnehmen und mehr darüber erfahren möchte, findet weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur kostenfreien Anmeldung für Messeteilnehmer und Aussteller HIER


Technewable ist offizieller Medienpartner der E-world energy & water 2019

 


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Quellen: E-world

Dr. Katja Reisswig

Dr. Katja Reisswig ist freie Redakteurin mit Schwerpunkt Digitale Kommunikation. Als promovierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlerin hat sie das branchenübergreifende B2B-Portals technewable.com für die grüne Wirtschaft ins Leben gerufen. Mit ihm adressiert sie grüne Innovationen, Technologien und Anwendungen. Sie stellt grünen Akteuren – Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen und anderen Organisationen – eine Kommunikationsplattform bereit. Ihre Mission ist den Transfer hin zu einer grünen Wirtschaft zu beschleunigen, den Austausch untereinander zu befördern sowie aktuelle Entwicklungen kommunikativ zu begleiten.

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