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Gründerwettbewerb: 5.000,- Euro plus Arbeitsplatz und Service für grüne Start-ups

Gründungsprojekte im Bereich Abfall und Umweltschutz können sich bis zum 3. Juni beim Gründerwettbewerb “InnoWASTEon” bewerben. Gesucht werden grüne Geschäftsideen und Businesslösungen mit großem Potenzial für ein nachhaltiges Ressourcenmanagement.

Ein großes Potenzial für die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle und neuer Unternehmen liegt in der Nutzung und Verwertung von Abfällen. Zwar ist der Begriff “Abfall” oder “Müll” nicht gerade positiv besetzt. Umgangssprachlich werden damit Dinge bezeichnet, für die es keine weitere Verwendung gibt bzw. die nicht länger benötigt werden. Das dem nicht so ist, zeigen die vielen Ideen und Geschäftslösungen, die aus dem Bereich der Kreislaufwirtschaft, des Re- und Upcyclings hervorgehen.

Kreatives Potenzial für neue Geschäftsmodelle

Das im Abfall- und Ressourcenmanagement ein großes Potenzial für neue Unternehmen und Geschäftsmodelle besteht, haben auch die Green Alley Investment GmbH und die Crowdfunding-Plattform Seedmatch erkannt. Gemeinsam wollen sie junge Gründer aus dem Bereich Abfall- und Ressourcenmanagement dabei unterstützen, ihre grünen Ideen und Konzepte mit Leben zu füllen.

Langfristig sollen daraus erfolgreiche Unternehmen hervorgehen, die Lösungen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit bieten. Ziel ist ein bewussterer Umgang mit Ressourcen sowie die Erzeugung von neuen Sichtweisen auf das Thema Abfall. Dazu wurde jüngst der Gründerwettbewerb “InnoWASTEon” gestartet. Hier können sich Gründer mit ihren Gründungsideen und -projekten bis zum 3. Juni 2014 bewerben.

Gesucht werden vielversprechende Lösungen, die einen Beitrag für die Umwelt leisten – vorrangig aus dem Bereich Re-und Upcycling sowie der Kreislaufwirtschaft, aber auch andere Themen aus dem grünen Bereich sind gefragt:

  •  Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit
  • Verwertung und Wiederverwendung
  • Receyling und Upcycling
  • Kreislaufwirtschaft und CO2-Einsparung

Bewerben kann sich im Grunde jeder, der eine innovative Idee für ein grünes Produkt oder Dienstleistung im Bereich Abfall, Ressourcen- und Kreislaufwirtschaft vorzuweisen hat. Ganz egal in welchem Entwicklungsstadium sich das Produkt oder die Dienstleistung befindet, ob bereits gegründet wurde oder nicht – viel entscheidender sind die Umsetzbarkeit und der innovative Ansatz des Vorhabens, ob daraus letztendlich ein Mehrwert für Mensch und Umwelt hervorgeht.

Kriterien zur Auswahl der Gewinner des Pitches

Ausgewählt werden die besten Konzepte anhand von Kriterien, nach denen eine Expertenjury die Konzepte bewertet. Die Jury besteht aus Vertretern der Abfallwirtschaft, Wissenschaft und Start-up-Szene. Anhand der eingehenden Bewerbungen wird entschieden, wer an der geplanten Pitch-Veranstaltung teilnehmen darf. Die überzeugendsten Vorhaben erhalten eine Einladung nach Berlin und dürfen ihre Projekte im September diesen Jahres einer fachkundigen Jury präsentieren.

Folgende Kriterien sind für die Auswahl entscheidend:

  •  Bezug zum Thema Abfall
  • Problemlösung und Mehrwert
  • Vermarktbarkeit und Skalierbarkeit des Geschäftsmodells
  • Innovationsgrad der Idee

Preisgeld für alle drei Sieger des Pitches

Anders als bei den meisten Wettbewerben wird es keinen 1., 2. und 3. Platz geben, sondern jeweils drei Gewinner. Sie alle erhalten das gleiche Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Zudem bekommen sie die Möglichkeit unentgeltlich Arbeitsplätze in der Green Alley einschließlich Büro- und IT-Infrastruktur zu nutzen. Inklusive sind ebenso eine Beratung und strategische Unterstützung sowie der Austausch mit anderen Gründern vor Ort. Angeboten wird auch eine finanzielle Unterstützung sowie auf lange Sicht die Option für eine Beteiligung.

„Wir sind gespannt auf innovative und frische Ideen und freuen uns darauf, die Start-ups bei der Umsetzung zu unterstützen“, so Jan Patrick Schulz, Vorstandsvorsitzender der Landbell AG und Jurymitglied. „Unsere Vision ist es, mit neuen Geschäftsmodellen den Markt im Bereich Recycling langfristig weiterzuentwickeln, Trends zu setzen und das Konzept Abfall vollständig neu zu denken. Je nach Entwicklungsstand der Start-ups können wir uns auch eine strategische Beteiligung am Unternehmen vorstellen.“

Seedmatch, ebenfalls Partner des Wettbewerbs, gehört zu einem der größten Crowdfunding-Plattformen in Deutschland. Auch sie sind gespannt auf die Bewerber: „Wir freuen uns sehr, den Gründerwettbewerb „InnoWASTEon – grüne Start-ups gesucht!“ gemeinsam mit Green Alley ausrichten zu können. Wir sind gespannt auf das Innovationspotenzial in diesem Bereich – vielleicht ist das eine oder andere Start-up auch für ein Crowdfunding bei Seedmatch geeignet“, so Jens-Uwe Sauer, Gründer und Geschäftsführer von Seedmatch.

Wer sich für den Wettbewerb interessiert oder direkt seine Bewerbung übersenden möchte, findet hier weitere Details:

Bewerbungen sind zu richten an: green-alley[at]seedmatch.de

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und den Voraussetzungen gibt es auf der Wettbewerbs-Website: www.innowasteon.de

Über Seedmatch:

Seedmatch ist die erste und größte Crowdfunding-Plattform für Start-ups in Deutschland. Crowdfunding für Startups ist ein Finanzierungsmodell für Risikokapital, bei dem eine Vielzahl von Privatpersonen bereits ab 250 Euro online in junge Unternehmen investieren. Seit dem Launch im August 2011 wurden über Seedmatch bereits 58 Finanzierungsrunden erfolgreich durchgeführt und über 12 Millionen Euro für Start-ups zusammengetragen. Seedmatch ist immer auf der Suche nach spannenden, zukunftsweisenden Unternehmen mit Kapitalbedarf.

Über Green Alley:

Green Alley ist die Anlaufstelle für Gründer der Green Economy mit Sitz in Berlin. Das Gründerzentrum bringt Start-ups, Innovatoren und junge Unternehmen unter einem Dach zusammen und unterstützt sie mit Gründungskapital, Know-how und Dienstleistungen, um ihre grünen Geschäftsmodelle erfolgreich am Markt zu etablieren.

Die Green Alley Investment GmbH ist eine 100%-ige Tochter des Umwelt- und Entsorgungsspezialisten Landbell AG. Das Mainzer Unternehmen betreibt ein System zur Erfassung und Verwertung von Verkaufsverpackungen und bietet langjährig erprobte Branchenlösungen. Die Rücknahme und Entsorgung von Elektroschrott, ein Pfandsystem für das Recycling von Einweg-Getränkeverpackungen, sowie Angebote für Industrieentsorgung, Transportverpackungen und das Gesamtdienstleistungspaket runden das umfassende Portfolio von Landbell ab.

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Katja Reisswig

Katja Reisswig