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KUER Gründungswettbewerb fördert grüne Gründer und Jungunternehmen

Start frei für Deutschlands branchenspezifischen Gründungswettbewerb im Bereich Klima, Umwelt, Energieeinsparung und Ressourcenschutz (KUER)

Bereits im September letzten Jahres ist der KUER Gründungswettbewerb in die zweite Runde gestartet. Er richtet sich an Gründerinnen und Gründer mit grünen Geschäftsideen sowie Jungunternehmen, die bereits ein Unternehmen in den Bereichen Klima, Umwelt, Energieeinsparung und Ressourcenschutz gegründet haben.

Der KUER Gründungswettbewerb ist Deutschlands einziger branchenspezifischer Wettbewerb im Bereich Klima, Umwelt, Energieeinsparung und Ressourcenschonung, für die der Name KUER steht. ieeinsparung und Ressourcenschonung (KUER). Er ist damit bundesweit der einzige branchenspezifische Wettbewerb für die genannten Branchen. Der KUER Businessplan Wettbewerb ist zudem Deutschlands erster Businessplan Wettbewerb mit grünem Branchenfokus. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung der Potenziale grüner Gründungen.

Die KUER Branchen sind die Zukunftsbranchen mit hoher gesellschaftlicher wie wirtschaftlicher Relevanz. Der KUER Wettbewerb fördert gezielt innovative Ideen aus diesen Branchen und unterstützt Gründer früh und nachhaltig im Gründungsprozess“, so Dr. Roland Kirchhof, Geschäftsführer der Startbahn Ruhr GmbH, die den Wettbewerb ausrichtet. Der Wettbewerb richtet sich vornehmlich an innovative Produkt- und Dienstleistungsideen in den KUER-Branchen.

Die vier Module von KUER

Der KUER Gründungswettbewerb setzt sich aus vier Modulen zusammen:

1. Modul: KUER Scribble

In dieser Phase wird sich intensiv mit der Geschäftidee beschäftigt. Dabei reichen Gründungsinteressierte eine kurze Skizze kreativ verpackt ein. Erfahrene KUER-Experten geben Feedback zur Idee sowie Tipps für die nächsten Schritte. Bei einem ganztägigen ScribbleCamp können sich die Gründungsinteressierten direkt mit den Experten und anderen Gründern austauschen. Die Camps bieten die Möglichkeit die Ideen im persönlichen Austausch zu diskutieren.

2. Modul: KUER Businessplan Wettbewerb

In einem Zeitraum von vier Monaten entwickeln die TeilnehmerInnen einen aussagekräftigen Businessplan. Dazu erhalten Sie Unterstützung von einem Mentor, der sie in dieser Phase begleitet. Parallel dazu können die Angebote aus einem umfangreichen Qualifizierungsprogramm in Anspruch genommen werden. Die Gründer erhalten Feedback, welches sie so direkt in ihre Businesspläne integrieren können. In Netzwerkveranstaltungen können sie sich wiederum mit anderen Gründern und Experten austauschen. Auf die Weise können die Gründer bereits frühzeitig mit dem Netzwerkaufbau beginnen. Die Gewinner des Wettbewerbs erhalten Preisgelder in Höhe von 35.000 Euro. Einziges Manko ist, die Ansiedlung muss in NRW erfolgen.

3. Modul: KUER Gründungscoaching

Nach ganz viel Theorie folgt nun die Praxis. Der Businessplan ist fertig gestellt und nun geht es um die Umsetzung. Als Gründer bzw. junges Unternehmen sind jedoch noch viele Hürden zu meistern. Für diese schwierige Phase erhalten die Gründer ebenfalls Unterstützung vom KUER Gründungswettbewerb in Form des KUER Gründungscoachings. Hier steht den Gründern ein erfahrener Mentor zur Seite. Er entwickelt mit den Gründern einen individuellen Fahrplan. Weitere KUER-Experten stehen mit Rat und Tat den Gründern beiseite, damit die JungunternehmerInnen auch die Startphase und mögliche Anlaufhürden gut meistern.

4. Modul: KUER Finanzierungscoaching

Im letzten Modul geht es um die ausreichende Finanzierung der Gründungsvorhaben. Hier bietet der KUER Gründungswettbewerb den Gründern und Jungunternehmen Unterstützung durch das Modul KUER Finanzierungscoaching. Ganz nach der Devise ohne „Moos nix los“ geht es darum, eine fundierte Finanzplanung auf die Beine zu stellen. Hierbei behilflich sind Finanzexperten, die bei finanziellen und rechtlichen Belangen den Gründern Unterstützung geben. Sie helfen ebenso beim Finden geeigneter Finanzierungsinstrumente und Fördermöglichkeiten. Sie üben ebenfalls die Präsentation des Vorhabens vor Kapitalgebern. Die Gründer erhalten zudem Zugang zu potenziellen Kapitalgebern und Business-Angels.

In den vier Modulen werden grüne Gründer somit von der Ideenfindung über die Businessplanerstellung bis hin zur Unternehmensgründung und Finanzierung begleitet. Zudem werden im Rahmen des KUER Gründungswettbewerbs zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt. So bleibt den TeilnehmerInnen Zeit zum gegenseitigen Austausch und Netzwerken. Sie können bereits frühzeitig mit dem Netzwerkaufbau zu Branchenvertretern starten und sich so Zielgruppen erschließen sowie Kontakte zu möglichen Kooperationspartnern anbahnen.

Umrandet wird der KUER Wettbewerb zudem von einem umfangreichen Qualifizierungsprogramm für die einzelnen Module. Fach- und Branchenexperten stehen den Gründern mit Rat und Tat zur Seite. Sie geben ihnen wertvolles Feedback auf ihre Geschäftsideen, Businesspläne und unterstützen sie im Rahmen ihrer Gründung und Geschäftsentwicklung.

Weitere Informationen zum KUER Wettbewerb

Der Wettbewerb wird von der Europäischen Union und dem Umwelt-Ministerium des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. Der Gründungswettbewerb ist für alle Gründungsinteressierten aus dem gesamten Bundesgebiet offen und unterstützt sie auf dem Weg zum eigenen Unternehmen.

Bewerben können sich alle, die eine grüne Gründungsidee in den genannten Bereichen haben. Die Teilnahme am Wettbewerb ist für alle TeilnehmerInnen und Teilnehmer kostenlos.

Interessenten können sich telefonisch unter der 0201 490 39 544  für die Teilnahme am Wettbewerb anmelden. Weitere Informationen zum KUER Wettbewerb finden sich auf der Homepage unter www.kuer-startbahn.de.

Teilnahmeberechtigt sind auch schon gegründete Unternehmen, die sich bei Anmeldung im ersten Jahr nach der Gründung befinden und/oder noch nicht relevant am Markt tätig sind.

Über die Startbahn Ruhr GmbH

Der KUER Gründungswettbewerb wird von der Startbahn Ruhr GmbH ausgerichtet. Die Startbahn Ruhr GmbH unterstützt seit 2005 Start-ups auf ihrem Weg zum erfolgreichen Unternehmen und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Gründerförderung, vor allem in den Zukunftsbranchen Klima, Umwelt und Energie sowie Medizin und Medizintechnik.

 

 

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Katja Reisswig