Green Media

Medienrückschau Juni 2015

In unserer Medienrückschau werfen wir einen Blick in die Medien. Lesen Sie hier Nachrichten und Schlagszeilen, die wir im Juni 2015 besonders lesenswert fanden.

Energiegewinnung via Flugzeuge

Revolutionär: Junge Wissenschaftler aus vier verschiedenen Ländern haben eine Methode entwickelt, wie sich über die Tragflächen von Flugzeugen Energie gewinnen lässt, berichtete AeroTelegraf.

Mehr Geld für fossile Energie als für Gesundheit

Irrsinnig: Es wird global mehr Geld für fossile Energien ausgegeben als für das globale Gesundheitswesen. Der Internationale Währungsfond IWF hat kürzlich Zahlen zu Subventionen von fossilen Brennstoffen auf globalem Niveau veröffentlicht. Nach Schätzungen für das Jahr 2015 sind es 5,3 Billionen Dollar pro Jahr. Darin einberechnet sind ebenfalls Kosten für extreme Wetterereignisse in Verbindung mit dem Klimawandel oder die Verschmutzung durch Unternehmen berichtete NeoPresse.

Costa Rica Vorzeigeland für die Energiewende

Vorbildlich: Costa Rica, als kleines Land in Zentralamerika, setzt auf erneuerbare Energien. Ab 2021 soll der Strom vollständig aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Das Land geht mit gutem Beispiel voran, allerdings bleiben auch Risiken, berichtete die Tiroler Tageszeitung Online.

Energiekonzerne streiten über Selbstverpflichtung

Trotzig: Amerikanische Öl-, Kohle- und Gaskonzerne halten an ihrer Energiepolitik fest und zeigen keine Bereitschaft dem Klimawandel entgegen wirken zu wollen. Sie halten an ihrer Leitlinie „billige“ Energie zu produzieren fest – auf Kosten künftiger Generationen. Hingegen zeigen Vertreter europäischer Energiekonzerne inzwischen die Bereitschaft, Verantwortung für den Klimawandel zumindest Ansatzweise zu übernehmen. Sie machen Zugeständnisse für eine „globale CO2-Abgabe“ aus „Furcht vor einschneidenden Umweltgesetzen, Abgaben und Steuern“ berichtet das Manager Magazin.

Klimawandel zum Ansehen

Alarmierend: In einer aufrüttelnden Bilderserie zeigt n-tv Online den Einfluss des Menschen auf das Klima und seine damit verbundenen Folgen.

Uganda verliert seine Wälder

Verheerend: Unkontrollierter Kahlschlag bedroht die „grüne Lunge“ Afrikas. Immer mehr Waldfläche wird abgeholzt und als Ackerland genutzt. Grund dafür sind der wachsende Lebensmittelbedarf einer stetig wachsenden Bevölkerung, berichtete das Handelblatt Online.

Trendwende bei den globalen Investitionen in die Erneuerbaren Energien

Aufatmen: In 2014 flossen 270 Mrd. US-Dollar in die erneuerbaren Energien mit deutlichem Zuwachs bei den Entwicklungs- und Schwellenländer, auf die knapp die Hälfte der Investitionssumme entfällt. China ist Spitzenreiter. Europa steht hinten an, berichtete das Wirtschafts-Blatt.

G7-Staaten bekennen sich zum Umbau der Energieversorgung

Versprochen: Bis zum Jahr 2050 soll ein radikaler Umbau der Energieversorgung erfolgen. Die G7-Statten streben einen Ausstieg aus den fossilen Energien an und wollen zukünftig Entwicklungs- und Schwellenländer stärker beim Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützen, berichtete die Süddeutsche Online anlässlich des G7-Treffens in Elmau.

Die Energieversorung muss „smart“ werden

Erhellend: Hildegard Müller vom BDEW über die Bedeutung von Flexibilität bei der Energieversorgung durch die Erneuerbaren Energien. Benötigt wird eine intelligente Umgestaltung des Energieversorgungssytems, berichtete der Tagesspiegel Online.

Zukunftstechnik für die Energieversorgung von morgen

Visionär: Wie kann eine vollständige Umstellung auf ein erneuerbares Energieversorgungssystem bis zum Jahr 2100 gelingen? Welche Energie- und Umwelttechniken stehen heute dafür zur Verfügung? ZEIT Online zeigt wie eine Dekarbonisierung erfolgen kann und welche Techniken für das Energieversorgungssystem von morgen schon heute verfügbar sind.

Anstieg der CO2-Emissionen dank weltweitem Ausbau der Erneuerbaren erstmalig abgedämpft

Erbaulich: Der Ausbau der erneuerbaren Energien zeigt Wirkung. Erstmalig konnte der CO2-Anstieg trotz Weltwirtschaftswachstum seit Jahrzehnten gebremst werden. Zudem zeigen sich die Erneuerbaren als weltweiter Jobmotor. Weltweit waren 7,7 Millionen Menschen in 2014 im Bereich der Erneuerbaren beschäftigt, berichtete die Deutsche Welle Online.

Chancen für das Weltklima

Hoffnungsvoll: Hinsichtlich des Klimaschutzes gibt es seit langer Zeit auch einmal positive Nachrichten zu verkünden. Warum das Weltklima doch noch Chancen hat, erklärte Franz Alt auf seiner Sonnenseite.de

Energiewende schafft Milliardenmarkt

Boom: Eine Bestandsaufnahme zur Energiewende zeigt, Deutschland ist längst nicht mehr Vorreiter. Andere Länder haben hinsichtlich der Erneuerbaren Energien aufgeholt, wenn nicht sogar Deutschland schon überholt. Deutschland muss aufpassen, dass es den Anschluss nicht verliert, schrieb Spiegel Online und stellte gleichzeitig fünf Trends vor.

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Katja Reisswig

Katja Reisswig