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Klimaschutz kann Jede_r!

Handlungsempfehlungen für kleine Maßnahmen im Alltag, die das Klima schützen

Mit dem Slogan „Klimaschutz braucht alle!“ startete die Klimaschutzkampagne des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit am 11. November 2014. Auftakt bildete ein Treffen mit der Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendriks, die zu einem Stelldichein mit Bloggern einlud. In einem offenen Gespräch wurde sich über Maßnahmen und Möglichkeiten zum Klimaschutz ausgetauscht. Das Feedback der TeilnehmerInnen war durchweg positiv.

Auftakt Kliimaschutzkampagne mit Umweltministerin Barbara Hendriks

Auftakt Kliimaschutzkampagne mit Umweltministerin Barbara Hendriks Foto: BMUB / Sascha Hilgers

„Viele Menschen glauben, sie könnten alleine doch nichts fürs Klima tun. Unsere Kampagne zeigt, dass das nicht stimmt. Viele Einzelne können durchaus etwas für den Klimaschutz bewegen. Die zentrale Botschaft ist: Klimaschutz braucht alle. Jeder kann seinen Beitrag leisten. Schon ganz einfache Dinge können helfen. Getreu der Devise: Zusammen ist es Klimaschutz“, so die Ministerin Dr. Barbara Hendricks.

Bereits schon kleine Maßnahmen können in der Summe einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten und das umso mehr sich daran beteiligen. Letztendlich geht es darum Treibhausgasemissionen drastisch zu reduzieren. Allein bis zum Jahr 2020 soll eine Minderung von CO2-Emissionen um mindestens 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 erfolgen. Bis zum Jahr 2050 sollen die CO2-Emissionen sogar bis zu 80 bis 95 Prozent gesenkt werden. Das ist ein gewaltiger Kraftakt und benötigt das Engagement aller – ob Politik, Wirtschaft, Kommunen oder den einzelnen Verbraucher.

Sich länger hinter dem Argument verstecken, der Einzelne kann eh nichts bewirken, zählt nicht. Wer weiß, wie viel CO2 eine Fahrt mit dem Auto erzeugt, wird sicherlich sehr viel bewusster mit dem Auto fahren und wahrscheinlich einmal mehr überlegen, ob eine Fahrt nötig ist – insbesondere dann wenn andere Alternativen zur Verfügung stehen. Doch es gibt weitaus mehr Möglichkeiten sich am Klimaschutz zu beteiligen. Allein durch das Herunterdrehen der Heizung um ein Grad Celsius ließen sich 3,5 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Einen Deckel beim Kochen zu nutzen, senkt bei einem Elektroherd 30 Prozent des Energiebedarfs.

Durch den Einsatz von Sparduschköpfen ließen sich ebenfalls 30 Prozent an Energie-und Warmwasserkosten sparen. Klitzekleine Anpassungen im Alltag bewirken viel, wenn möglichst viele mitmachen. Drei kurze Filmspots auf der Internetseite zeigen dies auf humoristische Weise, wie sich das Klima durch das Handeln Einzelner schützen lässt und dieser auf simple Weise sich in den Alltag integrieren lässt. Sicher haben Unternehmen und größere Organisationen viel mehr Spielraum und können mit ihren Maßnahmen mehr bewirken, doch Klimaschutz ist eine gesellschaftliche Aufgabe, bei der jeder Einzelne gefragt ist und ist es noch der kleinste Beitrag.

Facettenreicher Klimaschutz

Die Kampagne „Klimaschutz braucht alle“ zeigt daher, wie facettenreich Klimaschutz sein kann. In Themenwochen werden einzelne Bereiche unseres Alltagslebens durchleuchtet und Möglichkeiten aufgezeigt, wo es spielend einfach wäre Klimaschutz zu betreiben. Zudem gibt es zu jedem Thema weiterführende Informationen, Links und Anregungen.

Zusammen ist es Klimaschutz

Die erste Themenwoche vom 10. bis 16. November war dem Thema „Besser wohnen“ gewidmet. Die zweite Themenwoche vom 17. bis 23. November folgte dem Motto „Schöner schenken“. Die dritte Themenwoche vom 24. bis 30. November behandelte das Thema „Näher reisen“. Die vierte Themenwoche vom 1. bis 7. Dezember rückte das Thema „Nachhaltiger bewegen“ in den Fokus. Die fünfte Themenwoche vom 8. bis zum 15. Dezember war zum Thema „Klimafreundlicher essen“.

Wer mehr über die einzelnen Themen der Themenwochen erfahren möchte, kann sich in der folgenden Zusammenfassung der Themenwochen eine Übersicht verschaffen oder sich direkt zum Portal www.zusammen-ist-es-klimaschutz.de weiterleiten lassen.

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Katja Reisswig

Katja Reisswig