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Drei grüne Lösungen als „Rettende Ideen“ für Mensch und Umwelt

Beitrag in Kooperation mit der Technology Review – Das Magazin für Innovation

Die Welt ist voller Ideen: Zusammen mit Technology Review werfen wir einen Blick auf grüne Lösungen

1. Ein neuer Schwamm, der Meere säubert, indem er Ölverschmutzungen aus dem Meer aufnimmt und das Öl herausfiltert.

Diese Lösung haben Wissenschaftler des Argonne National Lab in Illinois entwickelt. Ihr Ausgangsmaterial ist simple. Sie nutzen gängigen Schaumstoff, den auch die Möbelindustrie für Polstermöbel oder die Schuhindustrie zur Herstellung von Schuhsohlen verwendet. Kombiniert mit ölanziehenden Silanen entsteht daraus ein Schwamm mit hervorragenden Saugeigenschaften.

2. Mit Steinen aus Wüstensand nach dem Lego-Prinzip Häuser bauen.

Klingt einfach und ist es auch, nach Ansicht der beiden Unternehmer Gerhard Dust und Gunther Plötner. Sie nutzen ebenfalls ein bekanntes Verfahren aus der Bauindustrie zur Herstellung von Polymerbeton. Hierbei wird Sand mit Polyesterharz gebunden. Es ersetzt den Zement. Im Ergebnis entstehen stapelbare Steine, die sich ähnlich wie Legosteine zu einem Haus zusammensetzen lassen.

3. Sonne macht steril – Ein Start-up aus Kassel entwickelt einen mit Solarenergie arbeitenden Sterilisator für chirurgische Instrumente. 

Die Anlage soll helfen in ärmeren Ländern der Welt, die Hygiene bei Operationen zu verbessern. Der Sterilisator ist ca. 40 Kilogramm schwer und lässt sich aufgrund eines Rucksack-Tragegurts auch auf unwegsamen Gelände für kurze Strecken transportieren. So erreicht er auch entfernt gelegene Krankenstationen und sorgt dort für eine Verbesserung der Hygiene.

Technology Review Beitragsschau

(3 Auszüge aus den Original-Beiträgen der TR)

Materialwissenschaften: Schwamm drüber

Autor: Joseph Scheppach

Ein neuer Schwamm namens Oleo Sponge saugt nicht nur Öl auf: Wenn man ihn auswringt, gibt er es auch wieder ab – und es lässt sich dann sogar erneut verwenden. Der Schiffsverkehr nimmt stetig zu, und in den Häfen machen immer größere Pötte fest. Auch ohne große Unglücke gelangt immer mehr Öl ins Meer, sei es durch fehlerhaftes Betanken, alte Schiffe oder sonstige Unfälle. Wird es nicht beseitigt, ist ein klebriger Ölfilm auf dem Wasser die Folge, der sich bislang nur aufwendig und teuer entfernen lässt.  ….

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Baustoffe: Aus Sand gebaut

Autor: Daniel Hautman

Gerhard Dust und Gunther Plötner fertigen stapelbare Steine aus Wüstensand. Menschen in Slums sollen sich daraus selbst ein Zuhause bauen können. Zäh plätschert der graue Brei in die Z-förmige Kiste. Eine Station weiter, auf dem Rütteltisch, wird er schwungvoll in alle Ecken verteilt. Jetzt heißt es warten. 20 Minuten lang härtet der Brei aus – und zwar ohne Energiezufuhr, wie ein Kleber. Das Ergebnis ist ein überdimensionaler, Z-förmiger Legostein, 40 mal 40 Zentimeter groß und mit einem Gewicht von 15 Kilogramm.  …

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Sonne macht steril

Autor: Ralph Dierman

Ein Start-up aus Kassel hat einen Sterilisator für chirurgische Instrumente entwickelt, der mit Solarenergie arbeitet. Die Anlage soll in armen Ländern die Hygiene bei Operationen verbessern. Eigentlich sollen Operationen dafür sorgen, dass Menschen wieder gesund werden. Doch mitunter haben sie genau die gegenteilige Wirkung: Dringen beim Schnitt in den Körper Bakterien oder Viren ein, kann sich das Gewebe entzünden. Fieber und Schüttelfrost sind häufig die Folgen, gelegentlich kommt es zu Blutvergiftungen.  …

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Bild: soupstock / 123RF Lizenzfreie Bilder

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Technology Review

Die „MIT Technology Review“ ist eines der ältesten Technologie-Magazine weltweit. 1899 am M.I.T. in den USA gegründet, verbindet es die Welt von Wissenschaft und Wirtschaft. Seit 2003 gibt es eine deutschsprachige Ausgabe. Das Redaktions- und Autorenteam um Chefredakteur Robert Thielicke berichtet zu neuesten technologischen Trends, die das Potenzial haben, unsere Gesellschaft und unser Leben zu verändern.

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